Eine ganzheitliche Gesundheitsberatung umfasst verschiedene Faktoren:
Unter einem ganzheitlichen oder holistischen Ansatz versteht man gemeinhin das Zusammenwirken und Wechselwirken von Körper, Geist und Seele, welche untrennbar miteinander verbunden sind.
Da der Einfluss eines vierten Faktors Umwelt (oder auch Sozialisation) nachweislich besteht und dieser ebenfalls ein Axiom darstellt, wird dieser in meinen Überlegungen miteinbezogen.
Ein ganzheitlicher Ansatz stellt sich vereinfacht als Diagramm in etwa wie oben abgebildet dar – ist in Wahrheit aber ein mehrdimensionales Konstrukt und sollte folgende 4 Ebenen beinhalten:
Soma, Intellekt, Emotionen und Sozialisation (nach M. Friedrich)
Soma (Körper):
Krankheiten, Allergien,
Körperhaltung, Antlitzdiagnostik,
Nährstoffmängel, etc… und wird teilweise mit
kinesiologischen Muskeltests, speziellen Blutbefunden und in
Zusammenarbeit mit diversen Fachmedizinern erstellt und dann
ein Behandlungsprogramm erstellt um den Körper optimal zu
unterstützen. Dabei verwenden wir hauptsächlich sogenannte
Primärstoffe in natürlicher Form wie Nanotechnologie
( kolloidale Wirkstoffe), Homöopathie,
Nahrungsergänzungsmittel
u.ä. Das Motto: weniger ist mehr – weil sich zeigt,
dass der Organismus mit wenigen Dingen gleichzeitig umgehen kann
und oft zu viele Nährstoffe auf einmal verordnet werden.
Die individuelle Physiologie( Herzschlag, Puls , Atem, Hautleitwert,
Muskelspannung , EEG, Temperatur) wird mittels Biofeedback gemessen
und interpretiert.
(Seitenanfang)
Intellekt: Welche Denkmuster herrschen vor, welche Erfahrungen und Konditionierungen gibt es; Wie sind die inneren Überzeugungen und Suggestionsketten aufgebaut.
Auf Grund dieser Erkenntnisse zeigt sich schnell welche Verhaltens,- und Denkmuster durchbrochen werden müssen, um sich den eigenen Erfolg nicht zu verhindern.
Die Glaubensmuster, wie: nur wenn ich krank bin, darf ich Ruhe geben oder wenn ich das mache, was ich will verletze ich Menschen, die mir wichtig sind (z.B: die Eltern) müssen einem „Recycling“ zugeführt werden, da sie wie Blockaden des Gesundungsprozesses wirken. (Seitenanfang)
Emotionen: Die emotionale Situation
und die Erfahrungen die einen Menschen geprägt haben, seine
Glaubensmuster und sein emotionales Verhalten.
Die Brücke
zwischen Körper
und Emotion bildet die Psychosomatik: Wie hängen die
Symptome eines Menschen mit dessen emotionalen Erfahrungen
und seiner
momentanen Situation
zusammen? Die psychophysiologischen Zusammenhänge
werden mittels Biofeedback erhoben und der Veränderung und
Selbststeuerung zugängig gemacht. (Seitenanfang)
Sozialisation / Umwelt: In welchem Sozialen Umfeld
bewegt sich ein Mensch, wie sieht das Umfeld der betreffenden
Person aus, welchen Verhaltenskodex
gibt es dort, wie viel Empathie(Einfühlungsvermögen)
hat jemand und wie kann er/sie selbst seine soziale Kompetenz
verbessern. (Seitenanfang)
Diese 4 Faktoren sind Axiome und, wie sich anhand von Biofeedbackmessungen zeigt, viel enger miteinander verknüpft, als man erwartet hätte. Vergleichbar mit Zahnrädern greift hier eines ins andere und beeinflusst sich wechselseitig. Daher zeigt sich in der Praxis hier der neuartige Ansatz, dass jede Veränderung an einem der 4 Axiome Veränderungen in den andern Bereichen nach sich ziehen kann.
Das bedeutet z.B: dass eine Veränderung der Körperhaltung oder der Physiologie auch einen veränderten emotionalen Zustand möglich macht (vgl. Embodiment, M.Storch) und dieser sich auf die Sozialisation auswirken kann und in der Folge auch auf den Körper und auf den Intellekt, weil das Potential zur Entwicklung verändert oder freigelegt werden kann welches vorher blockiert war.
Der ganzheitliche Ansatz besagt, dass alle 4 Faktoren untrennbar miteinander verknüpft sind, dennoch kann differenziert werden, was Körper oder Emotionen sind. Eine der stärksten Querverbindungen ist sicherlich die Psychosomatik. Green und Green beschreiben eine psychosomatische Störung als eine unerwünschte physiologische Reaktion, die aus psychischem Stress resultiert.
Auch die Gender Differences können in jeder der 4 Faktoren von Bedeutung sein. So z.B: im Intellekt beim Lernen oder in der Emotion in einer unterschiedlichen Bewertung und Bedeutung der Gefühlsreaktionen, wie die Gehirnforschung daran zeigen konnte, dass bei Männern und Frauen bei gleichen Aufgaben unterschiedliche Gehirnareale aktiv waren.
Das Modell ist naturgemäß starken Wechselwirkungen unterworfen und nicht statisch und auch umkehrbar. Was im positiven passiert, kann auch im negativen passieren und unterliegt oft Schwankungen, bis es in einen ausbalancierten Bereich gelangt.
Auf Grund einer sehr ausführlichen
Bestandsaufnahme wird dann ein individuelles Behandlungskonzept
erstellt.(Seitenanfang)