Erst wenn sichtbar (über das Biofeedback) und spürbar wird, wie wir mit unseren Gedanken, Erwartungshaltungen (da steckt schon “bitte warten“ drin) und unseren eingefahrenen, konditionierten Verhaltensmustern und Suggestionsketten beeinflussen, können wir aktiv etwas verändern.
Da wir spätestens seit der Akzeptanz der Psycho-Somatik wissen, dass der Körper die Psyche beeinflusst und die Psyche den Körper, können wir von beiden Seiten eingreifen lernen. Da aber der Weg über die Psyche unserer Steuerung oft verschlossen bleibt, weil die Wahrnehmung dieser sehr komplex ist, ist es viel einfacher und auch effizienter, über den Körper (die Physiologie) einzugreifen.
Z.B. können Patienten mit Panikattacken oft in nur 3 bis 4 Sitzungen die Kontrolle über ihre Atmung erlangen und so aufkeimende Panikattacken im Alltag unterbinden, da in einem gewissen physiologischen Zustand diese nicht stattfinden können. Oder der Schüler der trotz vielen Lernens immer wieder versagt, weil er vor Stress in ein Blackout kippt, kann lernen, sich mittels bewusster Atmung in nur einer Minute in einen halbwegs entspannten Zustand zu versetzen, in dem er Zugang zum Gelernten hat und so die Spirale des Versagens unterbrechen.
Wer also auf Dauer erfolgreich sein und die Verantwortung für seine Gesundheit und seinen Erfolg in die eigenen Hände nehmen möchte, der wird sich hiervon vielleicht inspiriert fühlen.