Unsere gelebte Philosophie ist, dass ganzheitliche Gesundheit (Körper, Geist, Seele und Umwelt) erst dann möglich wird, wenn wir begreifen, dass jeder einzelne Mensch selbst dafür verantwortlich ist und wir diese Verantwortung nicht abgeben können. Krankheit (sei es psychisch oder physisch) ist fast immer ein Konglomerat von oft langfristigen Einflüssen aus Umwelt (Eltern, Lebensumfeld etc..), körperlichen und psychischen Mängeln und falschen gedanklichen Konstrukten (z.B: Opferrolle).
In der Schulmedizin wird oft nur Symptombegrenzung praktiziert. z.B: bei Kopfschmerz wird versucht dieser zu entfernen mittels Medikamenten, die den Schmerz stillen. Deswegen ist der Schmerz jedoch weder weg, noch ist die Ursache geklärt, es ist sozusagen nur der Lautsprecher weggeschalten, dessen Funktion es eigentlich wäre, darauf aufmerksam zu machen, dass hier etwas nicht in Ordnung ist, der Körper allein damit nicht mehr fertig wird und so um Hilfe ruft. Einer Warnleuchte in einem Auto gleich, die signalisiert, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Die würden wir ja auch nicht einfach rausschrauben und munter darauf weiterfahren ????
Was heißt heilen – ist BE - handlung überhaupt sinnvoll?
Heilen können wir uns prinzipiell nur selbst. Unser System hat prinzipiell alles, was es braucht um sich selbst wieder zu heilen, wenn das Gleichgewicht aus der Balance geraten ist, wenn wir es lassen.
Wenn wir uns jedoch ungesund ernähren, Raubbau an unserer Energie betreiben und nicht dafür sorgen dass wir uns auch wieder regenerieren können, dann wird die Imbalance zu groß und der Körper muss Symptome ausschicken, weil er selbst nicht mehr in der Lage ist, auf all den Fronten gleichzeitig zu kämpfen. (z.B haben wir immer Krebszellen in unserem Körper, solange unser Immunsystem nicht zu belastet ist, hält es diese jedoch in Schach). Wird der Stress zu groß, werden immer weniger Killlerzellen gebildet und das Immunsystem kracht immer öfter zusammen.
Be - Handlung heißt, dass jemand anderer Hand an uns anlegt und uns versucht zu „reparieren“. Dann übernehmen wir wieder nicht selbst die Verantwortung für unseren Heilprozess und glauben auch noch meistens, damit sei nun alles erledigt und wir können schnellstens wieder in unser altes „Hamsterrad der Gewohnheiten“ zurückkehren und weiter so leben wie zuvor – bis zum nächsten Crash!
Wir lernen dann nichts dazu und kommen auch nicht aus unserer gelernten Hilflosigkeit und Opferrolle heraus und alles läuft weiter wie zuvor.
Unserer Philosophie ist es, dass wir Menschen dabei unterstützen, aus der gelernten Hilflosigkeit aktiv heraus steigen zu können und die Opferrolle hinter sich zu lassen.
Ein bisschen nach dem Motto: Hilf mir, es selbst zu tun (Montessori)
Heilmethoden und Therapien (ob medizinisch, psychotherapeutisch oder sonst wie) setzen voraus, dass eine Krankheit oder eine Störung vorliegt. Gerade in der heutigen Zeit wird die fortwährende Thematisierung von Störungen und Krankheiten auch dazu verwendet, Angst und Unsicherheit zu verbreiten. Diese Angst und Unsicherheit führt wiederum zu einer höheren Konsumfreudigkeit im Dickicht der heutigen therapeutischen Angebote. Fast alle alternativen Heilsysteme haben aber wieder das Behandlungskonzept als Grundlage und dies hat zur Folge, dass der Patient immer abhängiger Patient bleibt (Patient kommt von Patio – Geduld!!!), weil er selbst nicht lernt sein Selbstheilungspotential aktiv zu benutzen.
Das Ziel unserer Interventionen ist es immer möglichst effizient und schnell den Menschen dabei zu stützen, dass er seinen Weg finden kann und seine Gesundheit aktiv in die Hand nehmen kann und eigenverantwortlich mit seinem Leben umgehen kann. Wir wollen keine neuen Abhängigkeiten erzeugen, indem wir der Therapeut sind, der ihnen so gut hilft – (was mach ich nur, wenn er mal nicht da ist ???)
Wir sehen uns als Unterstützung und Beistand – sozusagen als Gehhilfe für eine kurze Zeit - aber gehen müssen sie schon selbst und wir wissen, dass auch SIE das können!! (Seitenanfang)
Wie kann Gesundung erreicht werden ?
Aus unserer Sicht kann Gesundheit und Wohlbefinden nur hergestellt werden, wenn wir im ganzheitlichen Sinne mit Problemen umgehen: z.B: abklären der
physischen Ebene: (bei Kopfschmerz etwa: liegt ein Wassermangel vor, gibt es ein Nierenleiden, Allergien oder Schulter Nackenverspannungen, Augenprobleme, Koffeinmissbrauch etc…vor, die den Kopfschmerz bewirken könnten….?)
psychischen Ebene: was bereitet dem Menschen solches Kopfzerbrechen, welche Geschichte hat er mit Kopfschmerz, in oder nach oder vor welchen Situationen tritt dieser Schmerz meistens auf? Welchen versteckten Gewinn hat der Patient aus dem Schmerz (z.B. man belastet ihn dann nicht mehr und dann darf er sich zurückziehen, etc…)
geistige Ebene: was sind die Glaubensmuster die dem zugrunde liegen, (z.B: nur wenn ich wirklich krank bin, darf ich mich zurückziehen und mir Ruhe gönnen, oder: nur wenn ich mir den „Kopf zerbreche“ kann ich zu einer Lösung meines Problems kommen …..) Die meisten Menschen haben eine sehr deutliche Sprache wenn man ihnen zuhört, verwenden sie genau die Wörter die ihren Zustand ausdrücken- hier findet sich auch der Bereich der „Gedankenhygiene“ wie ich ihn nenne. Übernommene Gedankenmuster aus den vorherigen Generationen, die nicht überprüft wurden: „ man muss….“
Umwelt: Welche Prägungen sind in meinem Leben vorherrschend? Aus welchem Umfeld komme ich und welcher Verhaltenscodex war in meiner Familie und meinem Umfeld gebräuchlich. Welche gesundheitlichen Bedingungen herrschten vor uvm….
Meistens ergibt sich in einem Gespräch, in dem diese Faktoren erhoben werden und der Fokus der Person erstmals dorthin gerichtet wird, ein sehr komplexes Bild, mit dem der Klient dann arbeiten und erkennen kann.
(Wir bräuchten endlich ein Gesundheitssystem, statt einem Krankenkassensystem, dass den eigenverantwortlichen gesundenden Menschen für dessen Eigenleistung belohnt, indem es ihm Kosten erspart.) (Seitenanfang)
Manipulation durch Angst
Angst und Unsicherheit führt wiederum zu einer höheren Konsumfreudigkeit im Dschungel der heutigen therapeutischen Angebote.
Diese Angst wird heute von den Medien sehr aktiv genutzt und geschürt und damit lässt sich ja auch ein sehr großer Wirtschaftszweig wunderbar bewirtschaften. Man betrachte nur den ganzen Wellnessbereich etc….
Vor dreißig Jahren wurden wir noch nicht täglich mit Horrormeldungen und Statistiken wie:“ jede 8. Frau hat Brustkrebs“ bombardiert, daher war die Angst davor auch nicht so groß und da Angst der beste Nährboden für die Erreichung des Gefürchteten darstellt könnte man kühn behaupten – die Medien machen uns krank!!!
Wir wissen heute, dass die größte Kraft im Menschen die Vorstellung ist und dass wir das, was wir uns vorstellen auch sehr oft erreichen können. Erfolgreiche Sportler haben uns auf diese Fährte gelockt und einige ominöse Versuche mit Menschen, die sich im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode gefürchtet haben beweisen das- zu Tode gefürchtet ist auch gestorben!
Anstatt uns aber die Beispiele vor Augen zu halten, die eigenverantwortlich und positiv ihr Schicksal gemeistert haben, zeigt man uns nur Katastrophen (zählen sie mal in den Nachrichten, wie viele positive Meldungen sie hören- so manipuliert man Millionen von Menschen tagtäglich) (Seitenanfang)
Was hat das alles mit Lernen zu tun ?
Lernen und Wissen erweitern ist eine Grundlage dafür, dass wir die Entscheidungen für unser Leben bewusst und selbst in Angriff nehmen können. Ohne Lernen kann sich der Mensch nicht mehr weiterbewegen und ent-wickeln (heißt ja schon so schön: aus der Verwicklung lösen), ohne Feedback und Fehler nichts lernen. Wir sehen Lernen als einen lebenslangen not- wendigen (wie schön, wenn wir die Not wenden können!) Prozess. Das Holistic Learning Institut bietet Hilfestellung in mehreren Bereichen wie Weiterbildung, Krisenintervention und spezielle Analyse- und Trainingsangebote zur Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit an.
Vor allem aber unterstützen wir den wichtigsten Bereich, um aus der gelernten Hilflosigkeit herauszukommen: Die Wahrnehmung! (Seitenanfang)
Wahrnehmung als Grundlage zur Veränderung:
Erst wenn sichtbar (über das Biofeedback) und spürbar wird, wie wir mit unseren Gedanken, Erwartungshaltungen (da steckt schon “bitte Warten“ drin) und unseren eingefahrenen, konditionierten Verhaltensmustern und Suggestionsketten beeinflussen- können wir aktiv etwas verändern.
Da wir spätestens seit der Akzeptanz der Psycho-Somatik wissen, dass der Körper die Psyche beeinflusst und die Psyche den Körper, können wir von beiden Seiten eingreifen lernen. Da aber der Weg über die Psyche unserer Steuerung oft verschlossen bleibt, weil die Wahrnehmung dieser sehr komplex ist, ist es viel einfacher und auch effizienter über den Köper (die Physiologie) einzugreifen.
z.B: können Patienten mit Panikattacken oft in nur 3 bis 4 Sitzungen die Kontrolle über ihre Atmung erlangen und so aufkeimende Panikattacken im Alltag unterbinden, da in einem gewissen physiologischen Zustand diese nicht stattfinden können. Oder der Schüler der trotz vielen Lernens immer wieder versagt, weil er vor Stress in ein Black out kippt – kann lernen sich mittels bewusster Atmung in nur einer Minute in einen halbwegs entspannten Zustand zu versetzen, in dem er Zugang zum Gelernten hat und so die Spirale des Versagens unterbrechen.
Wer also auf Dauer erfolgreich sein möchte und die Verantwortung für seine Gesundheit und seinen Erfolg in die eigenen Hände nehmen möchte, der wird sich hiervon vielleicht inspiriert fühlen. (Seitenanfang)